Photovoltaik:
Stromerzeugung durch Sonnenenergie.


Wie funktioniert dieses Prinzip?

Unter Photovoltaik versteht man die Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie mittels Solarzellen. Die Solarzellen, meist aus Silizium, setzen sich aus zwei unterschiedlich dotierten Halbleiterschichten zusammen, welche durch eine Grenzschicht getrennt sind. Diese Schichten werden hauchdünn auf Glas oder Folie aufgebracht. Wenn Sonnenlicht auf die Photovoltaikanlage trifft, dann werden Ladungen aus dem Material freigesetzt. Durch die Trennung in der Grenzschicht entsteht eine elektrische Spannung. Mehrere Solarzellen werden zu einem Solarmodul zusammen geschalten. Module gibt es in verschiedenen Grössen – vom Kleinstmodul für Solar-Gartenpumpen bis hin zum grossflächigen Modul mit mehreren Quadratmetern. Module sind in den folgenden Bauformen erhältlich:
- Rahmenmodule
- Rahmenlose Module, sog. Laminate
- Folien

Es gibt zwei grundlegende Arten von Photovoltaik-Modulen:
Die kristallinen Module (mono und poly) und Dünnschichtmodule (amorphe). Kristalline Module basieren auf Siliziumzellen, haben einen hohen Wirkungsgrad, sind aber gegenüber Dünnschichtmodulen teurer. Dünnschichtmodule basieren auf einer dünnen amorphen Siliziumschicht.

Wie gross ist die Lebensdauer einer Solarzelle?

In der Regel geht man von einer Lebensdauer von ca. 30 bis 40 Jahren aus. Die Modulhersteller geben meistens eine Leistungsgarantie von 25 Jahren auf einen Leistungsverlust von maximal 20 Prozent. Das Frauenhofer-Institut in Freiburg hat festgestellt, dass bei Modulen, die 10 Jahre in Betrieb waren, noch keine Degration (Abnahme der Leistung) festgestellt werden konnte.

Arten der Nutzung von Photovoltaikanlagen

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten:
- Netzgekoppelte Anlagen
- Inselanlagen

Bei der Netzgekoppelten Anlage wird der vom Solarmodul produzierte Gleichstrom von einem Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt und über einen Zähler ins öffentliche Netz eingespiesen. Der erzeugte Strom kann auch zum Eigengebrauch verwendet werden.
Bei einer Inselanlage wird der vom Solarmodul produzierte Gleichstrom in einem Akku gespeichert und bei Bedarf über den Wechselrichter zum Eigenbedarf bezogen. Es ist in der Regel kein öffentliches Netz vorhanden.

Was spricht für die Solarenergie?

Die Sonne gibt pro Tag etwa soviel Energie ab, wie die ganze Menschheit während eines ganzen Jahres verbraucht.
Sonnenenergie ist gut fürs Klima, denn der CO2-Ausstoss ist praktisch null.
Energie von der Sonne wird immer günstiger.

...deshalb zapfen sie die Sonne an!

 

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Solar Obderwallis

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